Piefke in Austria

“Pfosten in der Arbeitswalze ansehen” - ich liebe Google-Übersetzungen!

Oktober 4, 2007 · 1 Kommentar

Eben habe ich in meiner WordPress Traffic-Statistik gesehen, dass sich jemand einen Artikel auf meinem englischen Blog ins Deutsche hat übersetzen lassen. Erfreulicherweise ging es dabei um eine Anleitung, wie man schnell zu einem guten Pornostar-Namen kommt. Wunderbar: Stripper (also: sich entkleidende/r Nackt-Tänzer/in) übersetzt Google mit “Arbeitswalze”. Hier der übersetzte Text: Wer rauskriegt, wie das ganze Spiel geht, darf sich über einen tollen neuen Spitznamen freuen!

Wie man deinen eigenen porn Sternnamen verursacht
16. September 2007 bei 8:02 morgens | in Porn, Porn Stern, Spitzname, Stadium Name, Arbeitswalze | 5 Anmerkungen

Ist hier eine gute Strategie für die Ernte eines Namens, wenn du eine Karriere für eine Arbeitswalze oder einen porn Stern hältst. Ich stolperte nach diesem in einem Pfosten auf Babynamen (Nr., suchte ich nicht nach einem Namen für ein Baby, ich suchte nach einem Namen für einen Buchstaben):

Ich ließ ein Parteispiel auf mir einmal, in dem wir, um uns erklärt wurden vom Namen unseres ersten Haustieres zu erinnern, und dann zufügen der Name der ersten Straße, auf der wir überhaupt lebten. Das punchline war, das, das, unser Stadium Name zu sein waren wir war überhaupt, zum der Arbeitswalzen zu stehen.
Herzlich Ihr, flaumige Landstraße

So würde mein Stadium Name sein:

Struppi Breitenbacher

Struppi ist ein allgemeiner deutscher Name für einen Hund, insbesondere für kleines, shaggy (=struppig). :-)

Was ist dein Name, zum der Industrie einzutragen?

P.S.: “Alle Pfosten in der Arbeitswalze ansehen” ist der Mouse-Over-Text, für das Tag “Arbeitswalze” - “View all posts in ’stripper’”. Wahnsinn - Google übersetzt sogar Mouse-Over-Texte fallgerecht!

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Das Strike-Bike aus Nordhausen

September 28, 2007 · Keine Kommentare

So kommt man zu einem Fahrrad und unterstützt dabei eine Initiative arbeitsloser Fahrradmechaniker in Thüringen: Nur noch bis 2. Oktober kann man das Strike Bike vorbestellen: Das ist nicht nur ein qualitativ hochwertiges Rad, sondern auch ein ökologisch, wirtschaftlich und moralisch korrektes Vehikel.

Strike Bike

1.) Es wird in Deutschland hergestellt und in Deutschland vertrieben, d.h. die Vertriebswege sind kurz und damit umweltfreundlich und der Profit kommt der inländischen Wirtschaft selbst zu Gute.

2.) Noch schöner: Es wird von den Arbeitern der Bike Systems GmbH im thüringischen Nordhausen in Selbstverwaltung hergestellt. Offiziell sind diese Kollegen längst arbeitslos, aber im Juli haben sie die schon längst demontierte Fabrik übernommen und stellen nun dort die Fahrräder her.

Damit das ganze glückt, werden 1800 Vorbestellungen bis zum 2. Oktober benötigt: Noch sind 5 Tage Zeit - darum jetzt mit gutem Gewissen das Strike Bike bestellen!!!

Kosten: € 275, verfügbar in Herren- und Damenausführung.

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Was sich die Ausrichter von Literaturwettbewerben alles ausdenken

September 26, 2007 · 14 Kommentare

So zum Beispie die Gemeinde Paslam in Bayern. Laut Uschtrin.de schreiben die die folgenden tollen Wettbewerb mit super dotierten Preisen aus:

Paslamer Literaturwettbewerb: Gedichte und Kurzgeschichten zum Thema “Wie ich einmal woanders Urlaub machen wollte, aber dann doch nach Paslam gefahren bin”
Einreichen bis zum 31. Oktober 2007.
1. Preis: Ein unsigniertes [!] Exemplar des Buches “Paslam, Bayern”
2. Preis: Ein signiertes [!] Exemplar des Buches “Paslam, Bayern”
3.-5. Preis: Eine lobende Erwähnung an exponierter Stelle auf der Homepage der Gemeinde Paslam.

[Zur Einstimmung auf den Wettbewerb siehe http://www.paslam.de/basisdaten.html, Stichwort "Politik": "Bürgermeister ist Schorsch Filbinger (CSU). Seine beiden Vorgänger waren Max Filbinger (CSU) und Alois Filbinger (CSU). Nachfolger wird der Ferdi Filbinger (z.Z. CSU-Jugendortsgruppe Paslam)", Stichwort "Literatur": "Willert, Bruno: Ordnung ist das halbe Leben. Und die andere Hälfte auch. Amtliche Hinweise für ordentliches Verhalten in der Gemeinde Paslam. 2005"]

Da möchte man doch wirklich wissen, wer das Buch signieren muss, damit es nur noch einen zweiten Preis wert ist. und wer es überhaupt signiert hat. Vermutlich aus dem Nachlass des Alois Filbinger. Und die lobend Erwöhnung auf paslam.de ist wirklich toll- ich glaube, ich rufe meinen eigenen Wettbewerb aus!

Nachtrag: Die Seite ist wirklich spooky. Nicht nur wissen die jetzt schon, wer später mal Bürgermeister wird, die hatten auch mal eine Mumie mit ziemlich merkwürdigem Namen:

Sein Nachfolger Benedikt XIII schenkte zudem der Gemeinde die Gebeine des Heiligen Klaustrophobus (Katakombenheiliger), die in der Kirche St. Elke aufbewahrt wurden, im Jahr 2001 jedoch spurlos verschwanden.

Ob Paslam evtl. doch in Ostfriesland liegt? Oder bei Kalau?

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Günstig ins Fitnessstudio in Wien

September 21, 2007 · Keine Kommentare

Der Tipp für Neuankömmling und Alteingesessene, die sich bewegen wollen ohne Straßenabgase einzuatmen: Am USI a.k.a. Universitätssportinstitut Wien werden in jedem Semester Hunderte von Sportkursen in 10 Sparten - Ballspiele, Entspannungstraining,Kampfkünste, Fitness, Gymnastik, Konditions u. Krafttraining, Outdoor, Tanz, Turnen, Wassersport - zu günstigen Preisen angeboten. Ein Kurs, der 2×45 Min. pro Woche statt findet, kostet in der Regel um die 42 Euro für Akademiker und Ministerien mitarbeiter, 21 Euro für Studierende, für 5 Monate (bzw. 1 Semester, teilweise auch ein halbes Jahr). Akademiker heißt: Alle mit Hochschulabschluss, egal von woher der kommt. Selbst so ein Piefke wie ich darf da mitmachen :-)

Außer dem Spartensport gibt es auch noch Skifahren in allen Varianten, Equilibristik, Behindertsport… einfach mal nachschauen!

Habe mich also gleich heute eingeschrieben für Street Dance und California Workout. Detail gibts es auf den Seiten des USI, auch der Anmeldemodus ist beschrieben (nur vor Ort im USI Auf der Schmelz).

Nur da wäre dann auch der offensichtliche Nachteil: Reguläre Mitbürger ohne Studentenausweise oder Hochschulabschluss sind von dem Angebot ausgeschlossen.

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Ich hätte gerne eine Flasche Pommes Frites

September 15, 2007 · Keine Kommentare

Wie gut, dass es Youtube gibt. Auch wenn deutscher Humor bekanntermaßen nicht witzig ist: Über den Sketch mit der Flasche Pommes Frites von Didi Hallervorden und Gerhard Wollner krümmen sich die Dütschen seit Generationen. Muss bei Gelegenheit eine/n Testösterreicher/in befragen, wie der in Felix Austria ankommt. Erstmals ausgestrahlt im Rahmen von Hallervordens show Nonstop Nonsens (1975-1980) aber bis heute gerne wiederholt. Ich schätze mal dass einer von drei zufällig ausgesuchten Deutschen diesen Sketch immer noch kennt. Und Hallervorden bleibt einer der besten, weil anarchischsten Komiker Deutschlands - da können die sogannten heutigen Comedians alle einpacken. Außer natürlich Helge Schneider.

Den ganzen Text gibt es hier, zum Nachspielen auf der Familienfeier oder dem Kindergeburtstag :-)

[Und bislang lässt's mein deutscher Blog an Originalität noch hapern - der englische liegt mir einfach immer noch mehr am Herzen.]

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Heute gibt’s Energiesparlampen für umsonst

September 8, 2007 · Keine Kommentare

Noch bis 17 Uhr am Museumsquartier Ecke Mariahilfer Straße - ein Möbeleinrichtungshaus tauscht alte Lampen gegen neue Energiesparlampen. Und weil ich ja Energie sparen will, gehe ich da jetzt schnell hin - schließlich kostet ein so ein sparsames Lämpchen zwischen 4 und 10 Euro!

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La Tristesse

September 3, 2007 · Keine Kommentare

Gerade werde ich unvermittelt von noch mehr Heimweh geschüttelt. Einerseits ist Wien ja von Deitschen überflutet - heute im Ikea waren dauert deutschsprachige Anfangzwanzigjährige unterwegs. Da ja der Wientourist allgemein nicht ‘nach Ikea’ (DE/DE) fährt, stellt sich die Vermutung: Alles Deitsche, die den Österreichern die Studienplätze wegnehmen? Stichwort freier Hochschulzugang, den einige in AT sobald wie möglich beenden wollen.

Aber um Rudelbildung geht es eh nicht (gerade die Deitschen meiden sich gegenseitig gern im Ausland scheint mir). Eher darum, mit DE/DE auf der Zunge einfach ein wenig weniger aufzufallen - komisch, dass es mir vorkommt, als wäre ich in Wien in dieser Hinsicht auffälliger als in Vorarlberg? Vielleicht, weil der Unterschied in Vorarlberg schon wieder sooooo krass war, dass er schon wieder keine sooo große Rolle mehr gespielt hat.

Ja, irgend sowas muss es sein.

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Kannibalen in meinen Heimatstädten

September 1, 2007 · Keine Kommentare

Gerade hat also ein Deutscher einen Österreicher in einer Unterkunft für Obdachlose von Kehle bis Genital aufgeschlitzt, Zunge und Schädelmasse auf einem Teller angerichtet und möglicherweise einen Probierhappen davon genommen… schauder. Das Pikante für mich ist, dass betreffender Deutscher schon seit Jahren in Österreich lebt, aber eigentlich im Sinne der Familienabstammung aus Köln sein soll - Kölle am Rhing, gerade mal wieder meine gefühlte Heimat, mit der mich 8 gemeinsame Jahre verbinden, und weil mich ja ein wenig das Heimweh und die Melancholie in der neuen morbiden Stadt übermannt.

Damit nicht genug: Geboren bin ich in Rotenburg an der Fulda… klingelt’s? Es klingelte jedenfalls gestern bei meinem Internetberater, der meine Passausweisnummer in das Anmeldeformular eintragen wollte und über den Geburtsorteintrag sinnierte….

“Rotenburg, Rotenburg”
“Der Kannibal”, half ich.
“Richtig, richtig. Und jetzt hobn wir do a ein’ in Wien.”

Wie schön.

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Tu Felix Austria, deine Cafés

August 31, 2007 · Keine Kommentare

Gestern abend bin ich auf der Suche nach zu schnorrendem Wireless-LAN um die Häuser des 9. Bezirks gestromert und zum zweiten Mal in das zauberhafte Café Weimar gegangen. Mit diesem Café verbindet mich natürlich schon der Name - nicht bloß wegen Lotte in Weimar, sondern weil wir Verwandte mit dem Namen Weimar haben, die wiederum über ein paar Ecken mit Monika Weimar verwandt sind, die trotz eines fehlenden Schuldgeständnisses für den Mord an ihren Töchtern anno dunnemals verknackt wurde.

Das Café Weimar hat, weil in Wien, natürlich auch morbiden Charme, aber nix Mörderisches. Beim letzten Mal saß ich des Tags auf der Terrasse - ich kann jede/n Besucher/in aber nur ermutigen, das Café des Abends aufzusuchen, denn dann sitzt ein fantastischer, Pianist auf der einen Seite des Raumes, dem das Publikum genau jenen Mangel an Anteilnahme entgegenbringt, den es braucht, damit die Töne wirklich ganz in den Plüsch hineinsinken. Konnte das selige Grinsen über sein Repertoire jedenfalls kaum unterdrücken, natürlich Strangers in the Night, aber auch Hijo de La Luna, und ein Lied, dessen Name mir partout nicht einfallen will und von dem ich glaube, dass es mindestens von sowas wie den Smiths geschrieben wurde.

Ich war so hin und weg, dass ich so schnell wie möglich Mails runtergeladen und das Notebook aus Respekt wieder weggepackt habe - darum gab’s hier gestern auch kein Post, aber dafür sind derer nun ja schon zwei.

Außerdem eine mentale Notiz (Anglizismus –> mental note) gemacht:

Mama beim Besuch hierher führen.
Sie in jedem Fall ein Buch einpacken lassen.
Uns bei Pianomusik und einem Achtele Zweigelt (€ 3,70, aber sehr mundend) anschweigen.

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Ernährung, the dirty way

August 30, 2007 · 1 Kommentar

Und noch ein kurzer Nachtrag zu gestern: Schon wieder war ich spät in der Nacht bei McDonalds, zum ca. fünften Mal in diesem Jahr und das ist für meine Verhältnisse ziemlich viel! Die meiste Zeit meines Lebens war ich McDonalds-frei, habe in meinem Leben wahrscheinlich noch kein halbes Dutzend Börger egal welcher Marke gegessen und versuche generell, die Mononatriumglutamatlevel (vulgo: Geschmacksverstärker) niedrig zu halten. Gerade dieses Zeug scheint mich aber jetzt dahin zu treiben, denn schon wieder habe eine frittierte, in Form gespritzte, überwürzte Pommesvariante zu mir genommen.

Nebenbei: Sagt man zu Pommes in Österreich eigentlich ugs. auch Pommes? Muss eruieren. Mein liebstes deutsches Pommes-Gericht ist jedenfalls eine Pommes-Schranke a.k.a. Pommes Rot-Weiß, am liebsten von der Pommesbude der Ferienanlage des Kreises Hersfeld-Rotenburg bei Burg auf Fehmarn (die angeblich verkauft worden ist - sehr bedauerlich; das macht die unwahrscheinliche Wahrscheinlichkeit, dass ich jemals in die Heimat meiner Vorfahren zurückkehren werde, noch unwahrscheinlicher).

Damit’s in den Blog passt auch noch ein linguistisches Detail:

McDonalds, ugs.:
DE/DE: MäcDoof
DE/AT: Mäcky

Wohl bekomm’s!

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